6. August 2014

Die private Nutzung mobiler Dienstgeräte – Entwicklung und Gefahren

Der Trend geht zum „Work-Life-Blend“, der Vermischung von Arbeits- und Privatleben. Doch welche Gefahren lauern hinter der privaten Nutzung geschäftlicher Geräte?

Das Privat- und Geschäftsleben vermischt sich zusehends. Die Trennung von Arbeit und Freizeit, das Herstellen einer „Work-Life-Balance“ wird seltener. Der Trend geht zum „Work-Life-Blend“, der Vermischung von Arbeits- und Privatleben. Doch welche Gefahren lauern hinter der privaten Nutzung geschäftlicher Geräte?

Aktuelle Studienergebnisse zeigen, dass immer mehr Menschen auch während der Freizeit, an Wochenenden oder Feiertagen für ihren Arbeitgeber tätig sind [1]. Auf der anderen Seite hält auch das Privatleben Einzug in geschäftliche Umfelder. Die Vermischung von Geschäfts- und Privatleben wird vor allem in der Nutzung mobiler Geräte deutlich. Immer mehr Büro-Angestellte nutzen ihre Smartphones, Tablets oder Laptops sowohl geschäftlich, als auch privat. Das geht aus einer aktuellen Studie im Auftrag von Samsung hervor [2].

Demnach nutzt fast die Hälfte der europäischen Büro-Angestellten ihr privates Smartphone auch dienstlich und etwa ein Drittel ihr dienstliches Smartphone privat. Sie haben zehn oder mehr private Apps auf ihren Dienstsmartphones installiert. Darunter auch Apps wie Facebook oder WhatsApp, von deren Nutzung mediaTest digital eindeutig abrät. Dieses Verhalten ist für Mitarbeiter zwar komfortabel, birgt aber teilweise erhebliche Gefahren für ihre Unternehmen.

Beispielsweise wird bei der Nutzung des Messenger-Dienstes WhatsApp das gesamte Adressbuch des Smartphones auf die Server des Anbieters hochgeladen. Geschieht dies von einem Dienstgerät auf dem Unternehmenskontakte gespeichert sind werden diese eventueller Datenspionage preisgegeben.
Die einzige erfolgsversprechende Lösung, sich vor diesen Gefahren zu schützen besteht in umfassenden Compliance-Regeln die vom Management für den Umgang mit mobilen Geräten festgelegt werden. Die Hälfte der Befragten weiß jedoch nicht, ob ihr Arbeitgeber überhaupt Vorschriften zur mobilen Sicherheit macht bzw. ignoriert diese. In Kombination zu Sicherheitsrichtlinien ist ein Mobile Device Management System inklusive eines Application Management Add-Ons unabdingbar, um Apps auf den Geräten der Mitarbeiter in White- oder Blacklist zu sortieren und sie damit zur Nutzung freizugeben bzw. zu sperren.

Weitere Informationen zur Mobile Application Management Plattform von mediaTest digital (Trusted App Directory) finden sie hier.

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